Kunstgegenstände Line Vautrin
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A set of two boxes, 'Étoffe drapée' and Drapé’ models - circa 1945
18 500 €
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'Soleil à pointes N°3' mirror - circa 1955
68 500 €
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'Le jour et la nuit' box - circa 1950
9 850 €
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'Soleil torsadé' mirror - circa 1960
58 500 €
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Line Vautrin (1913-1997) "Feuille", A gilt bronze bracelet, circa 1940
1 750 €
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'Vertèbres' necklace - circa 1950
7 250 €
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Necklace - circa 1960
6 550 €
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'La ville et la campagne' box - circa 1940
9 650 €
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'Ophélie' vide-poche - circa 1940
4 250 €
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Necklace - circa 1960
6 550 €
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Necklace - circa 1960
4 250 €
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'Chardon' mirror - circa 1960
29 500 €
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'Flammes' mirror - circa 1955/60
48 500 €
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Bracelet - circa 1960
1 850 €
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Necklace - circa 1960
6 550 €
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Line Vautrin (1913-1997), Sautoir necklace - circa 1960
3 650 €
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Vide-poche - circa 1940
2 950 €
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'Gerbera' mirror - circa 1955/1960
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'Soleil à pointes N°3' mirror - circa 1955/1960
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'Chardon' mirror - circa 1960
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'La mer' box - circa 1946/1947
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'Tudor' mirror - circa 1960
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Line Vautrin (1913-1997), 'Soleil à pointes N°1' mirror - model created around 1960
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Line Vautrin (1913-1997), 'Les sept péchés capitaux' bracelet - model designed circa 1940
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Line Vautrin, "Romain" convex mirror, in talosel and mirrors, signed, with its certificate of authenticity, from the end of 1960’s
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Line Vautrin, rare "Plume" (feather) gilt bronze box, from the 1940’s, signed
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Line Vautrin (1913-1997), 'Flammes' mirror - model created around 1955/60
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Line Vautrin, "Etincelle" convex mirror, in talosel and mirrors, with its certificate of authenticity, from the end of 1960’s
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Line Vautrin (1913-1997), 'Chardon' mirror - Model created around 1955
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Line Vautrin, "Calder" or "Mobiles", pair of ear clips, in talosel and mirror inlayed, around 1960
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Line Vautrin (1913-1997), Boîte - circa 1950
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Line Vautrin, small “Empreinte” (“Print”) pin-tray, in gilt bronze, monogrammed, from the 1945’s
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Line Vautrin (1913-1997), Necklace - circa 1960
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Line Vautrin, "Le coeur solitaire" box, in silvered bronze, signed, around 1945
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Line Vautrin, "Feuilles de laurier entrelacées" compact box, in gilt bronze and enamel, signed, from the 1950's
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Line Vautrin, "La sirène et le navire" box, in gilt bronze, signed, from the 1950's
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Kunstgegenstände Line Vautrin
Line Vautrin: Die Alchemistin von Metall und Spiegel
Als unkonventionelle Designerin nimmt Line Vautrin einen einzigartigen Platz in der Geschichte der französischen dekorativen Künste des 20. Jahrhunderts ein. Als Schmuckkünstlerin, Designerin, Bildhauerin und Poetin des Materials entwickelte sie bereits in den 1930er Jahren ein unverwechselbares Universum, in dem sich Humor, Symbole, Wortspiele und handwerkliches Können vermischten. Lange Zeit nur einem kleinen Kreis bekannt, erfreut sich ihr Werk heute großer Beliebtheit bei Sammlern und Liebhabern französischen Designs.
Ob Schmuck aus vergoldeter Bronze, Geheimschatullen oder skulpturale Spiegel – die Kreationen von Line Vautrin bestechen sowohl durch ihre formale Freiheit als auch durch ihre poetische Kraft.
Line Vautrin, eine freie und visionäre Designerin
Line Vautrin wurde 1913 geboren und wuchs in einem handwerklichen Umfeld im Familienbetrieb auf, der sich auf die Bronzegusskunst spezialisiert hatte. Schon sehr früh entwickelte sie eine Vorliebe für Materialien und einzigartige Objekte. Nach einer vielbeachteten Zeit bei Elsa Schiaparelli in der Vorkriegszeit begann sie, aus Metallresten, die sie in der Werkstatt ihrer Familie sammelte, ihren eigenen Schmuck zu entwerfen.
Aus diesem instinktiven und experimentellen Ansatz entstand ein einzigartiger Stil. Schon in ihren ersten Kreationen verband Line Vautrin mythologische Anspielungen, Sprachspiele, Humor und Poesie. Ihr Schmuck wurde zu wahrhaft erzählerischen Objekten, bei denen jedes Detail eine Geschichte zu erzählen scheint.
Ihre Arbeit lässt sich nicht in traditionelle Kategorien einordnen: Weder rein dekorativ noch gänzlich skulptural, bewegt sie sich an der Schnittstelle zwischen Kunst, Design und Kuriosität.
Der Schmuck und die poetischen Objekte von Line Vautrin
Der Schmuck von Line Vautrin zählt heute zu den begehrtesten Kreationen der Künstlerin. Halsketten wie „Vertèbres“ oder „Ulysse“, Armbänder wie „Péchés capitaux“ oder „Filles de Neptune“, Ohrringe wie „O comme…“: Jedes Stück zeugt von ihrer sprudelnden Fantasie und ihrer Vorliebe für rätselhafte oder schelmische Titel.
Ihre aus vergoldeter Bronze gefertigten und manchmal mit Emaille oder Harz verzierten Schmuckstücke zeichnen sich durch ihre organischen Formen und ihre symbolische Kraft aus. Durch ihre Kreationen entwickelt Line Vautrin eine einzigartige Bildsprache, in der sich Sonne, Auge, Mund, Muschel oder mythologische Figuren kreuzen.
In den 1940er- und 1950er-Jahren entwarf sie zudem Puderdosen, Schachteln, Pillendosen und ihre berühmten Rebus-Schatullen. Diese kostbaren Objekte, oft mit poetischen Inschriften oder Rätseln verziert, sind ein fester Bestandteil ihres traumhaften und literarischen Universums.
Die Talosel-Spiegel: das Markenzeichen von Line Vautrin
Anfang der 1950er Jahre entwickelte Line Vautrin eine Technik, die zum Markenzeichen ihres Werks werden sollte: Talosel. Dieses auf Zelluloseacetat basierende Material ermöglichte es ihr, freie und skulpturale Formen zu modellieren und dabei mit Licht und Farben zu spielen.
Dank des Talosels schuf sie ihre berühmten Spiegel, die heute zu Ikonen geworden sind. Spiegel wie Soleil, Sorcière, Étincelles oder Ombelles spiegeln ihren poetischen Ansatz für das dekorative Objekt perfekt wider. Ob konvex, strahlend oder mit farbenfrohen Details übersät – sie verwandeln den Spiegel in eine echte Wandskulptur.
Diese Spiegel, die bis in die 1980er Jahre hergestellt wurden, verkörpern heute die Essenz des Stils von Line Vautrin: eine seltene Verbindung aus Handwerkskunst, Fantasie und Modernität.
Line Vautrin auf dem Sammlermarkt
Lange Zeit stand Line Vautrin im Schatten der großen Namen des Designs des 20. Jahrhunderts, doch heute genießt sie auf dem Kunstmarkt und bei internationalen Sammlern große Anerkennung. Ihre Spiegel aus Talosel zählen zu den begehrtesten Stücken, insbesondere die seltenen oder großformatigen Modelle.
Auch Schmuckstücke und kleine Objekte stoßen aufgrund ihres skulpturalen Charakters und ihrer ausgeprägten ästhetischen Identität auf wachsendes Interesse. Herkunft, Erhaltungszustand, Seltenheit der Modelle und Materialqualität spielen eine wesentliche Rolle bei ihrer Wertbestimmung.
Wer Werke von Line Vautrin sammelt, taucht in ein zutiefst freies und poetisches Universum ein, in dem jedes Objekt zu einem Fragment aus Geschichte, Humor und Licht wird. Ein einzigartiges Werk an der Schnittstelle zwischen Schmuck, Skulptur und den französischen dekorativen Künsten.
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